Luis Sepúlveda:
Wie man das Meer sehen kann
Desencuentros

LITERATUR LITERATURA

Donnerstag, 5. Dezember 2002, 19.30 Uhr
Instituto Cervantes
Eintritt: € 5,-/4,- (erm.)

Spanisch und Deutsch

Moderation: Götz-Erik Flohr
Lesung der deutschen Passagen: Patricia Viegas-Louro
In Zusammenarbeit mit dem Hanser-Verlag
Die Geschichten von Luis Sepúlveda erzählen vom Fernweh und vom Abenteuer, von versäumten Gelegenheiten und von schönen Frauen. Vielen dieser Erzählungen merkt man die Liebe des Chilenen zum Reisen an. Sie spielen in Chile und Hamburg, in Mexiko und Madrid, und das Fortfahren ist oft wichtiger als das Ankommen und Bleiben. Der rote Faden ist das große Thema der verpassten Gelegenheiten, der offenen Türen, die nicht aufgestoßen werden, der Möglichkeit zur Veränderung, die man aus Trägheit, aus Angst oder Nachlässigkeit nicht wahrnimmt. Ob es um Freundschaft geht, um die Liebe oder um die Zeit, die vergeht, stets handelt es sich bei Sepúlvedas Personen um ganz gewöhnliche Menschen, die die Probe der Realität bestehen müssen. Und immer tritt ein überraschender Moment ein, eine unverhoffte Situation, die plötzlich den Blick auf andere Welten öffnet.

Luis Sepúlveda (Chile, 1949), geht aufgrund seines politischen Engagements unter der Pinochet-Diktatur ins Exil. Nach Aufenthalten in verschiedenen Ländern Südamerikas, in Deutschland und in Frankreich, lebt er heute in Spanien. Seine Werke erhielten zahlreiche literarische Auszeichnungen, und sein Roman Der Alte, der Liebesromane las wurde verfilmt.

Foto: Daniel Mordzinski


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