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Mit den Händen |
| "Während wir sie (die Hände) betrachten, vollzieht sich etwas Merkwürdiges: wir vergessen, daß wir nichts anderes als ein Paar gewöhnlicher Hände vor uns haben. Vom übrigen abgetrennt und riesig vergrößert, werden sie zu unbekannten, von eigenem Leben erfüllten Organismen. Großaufnahmen das heißt Bilder aus nächster Nähe verwandeln ihre Objekte dadurch, daß sie sie vergrößern. Luis Buñuel: Mein letzter Seufzer Plötzlich erscheint zur größten Überraschung ein fürchterliches Gesicht in den Falten des Taschentuchs, wie ein Leintuch davon umhüllt. Das Gesicht hat keine Stirn, und zwischen den zwei winzigen und unmenschlichen schwarzen Augen entspringt eine spitze und weichliche Nase über einem zahnlosen und lediglich mit einem Unterkiefer versehenen Mund. Dieses Gesicht verwandelt sich langsam und unerwartet in eine Hand, die auf eine entsetzte Person zuzukriechen beginnt. (Das Gesicht wird von einer Hand gebildet, deren Mittelfinger die Nase darstellt, wobei der Daumen den Unterkiefer bildet. Die Augen sind zwei schwarze Punkte wie zwei Schrotkörner.) Der Mann steht auf und weicht zurück, während die Hand weiterkriecht. (In jedem Moment muß man die Hand kriechen und nicht laufen sehen, weil sie sonst die Darstellung einer gemeinen Ratte assoziieren würde.) Luis Buñuel: Halluzination über eine tote Hand |
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